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Mein Weg zur Fotografie

Die Leidenschaft wurde mir wohl in die Wiege gelegt, denn mein Vater und mein Opa fotografieren ebenfalls schon sehr lange und gerne. Auch mein Onkel und meine Tante unterstützen mich von Kindesbeinen an. Meiner Familie ein ganz dickes Dankeschön an dieser Stelle!

Als ich mit neun Jahren meine erste kleine Kamera bekam, war nichts mehr vor mir sicher. Die Kamera war einfach überall dabei, egal ob auf Spaziergängen entlang der Pferdewiesen, auf Ausflügen oder Familienfesten. Hauptsächlich entstanden damals Bilder von Blumen, die die Festplatte meines Vaters fluteten. Und natürlich musste auch unser damaliger Familienhund und unsere Wellensittiche herhalten. Mit 14 Jahren war ich der Meinung, nun bereit zu sein für eine eigene Spiegelreflexkamera und fing an zu sparen. Gerade passend, als die nächste Reise vor der Tür stand, hielt ich sie in Händen und war sehr stolz.

In den folgenden Jahren habe ich versucht, Geschichten durch Bilder zu erzählen. Mit Freundinnen bin ich dafür zu moosbedeckten Lichtungen im Wald, Kornfeldern oder Tulpenfeldern gefahren.

Wenig später stieß ich auf die Fotografin Alexandra Evang und war begeistert von ihrer Art zu fotografieren. Vor allem ihre Bilder von Pferden und Menschen haben mich inspiriert mehr in diese Richtung auszuprobieren.

Im Sommer 2015 fragte ich sie per Mail, ob ich den nächsten Girl´s Day bei und mit ihr verbringen dürfte. Da ich keine Antwort erhielt, überredete ich meine Eltern mit mir nach Wermelskirchen zu ihrer Ausstellung zu fahren. Anfang November 2015 machten wir uns dann auf den Weg zu meinem Idol. Die damals noch kleine und sehr schüchterne Sophia erklärte der Fotografin, wer sie ist. Alex erinnerte sich sofort an die Mail und war begeistert von der Girl´s Day Idee. Am 29. März 2016 startete der erste Photo Girl’s Day bei Alex durch meine Initiative. Mit sechs anderen Mädchen fand ich mich in ihrem Wohnzimmer wieder. Wir stöberten in ihren Arbeiten und Alex erzählte von ihrem Werdegang. Nachdem viele Fragen geklärt waren, machten wir uns mit Alex, ihrer Mitarbeiterin Dorthe und ihren Hunden auf in einen nahen gelegenen Park. Dort fotografierten wir uns gegenseitig sowie die Hunde Nelly und Micky.

Damit ging ein ereignisreicher und sehr inspirierender Tag zu Ende, leider viel zu schnell.

Umso schöner, dass ich mit einigen Mädchen noch regelmäßig in Kontakt stehe und sie mir richtig ans Herz gewachsen sind!

Fotos von Alexandra Evang


Von dort an legte ich meinen Fokus auf die Fotografie von Pferden und Menschen und setzte freie Projekte um. Ich wurde für erste Shootings gebucht und war Feuer und Flamme Momente in Bildern festzuhalten. Es macht mir unglaublich viel Spaß, Menschen mit Bildern zu beglücken, dabei sie und ihre Tiere kennenzulernen und mich weiter zu entwickeln.


















Faible von @meinfaible und ich nach einem wundervollen Abend

2018 machte die Fotografie einen so großen Teil in meinem Leben aus, dass ich – mit gerade einmal 16 Jahren - gerne ein Gewerbe anmelden wollte. Da ich minderjährig war, mussten meine Eltern und die Schule zustimmen. Anträge mussten gestellt werden und es gab sogar eine Anhörung vor dem Familiengericht, um festzustellen, ob ich reif genug bin neben der Schule ein Gewerbe zu führen. Nach einigen Hürden hielt ich Monate später endlich meinen Gewerbeschein in den Händen.

Rückblickend bin ich sehr dankbar für diese Entwicklung und immer noch leidenschaftlich dabei. Die Kamera ist mein kreativer Ausgleich neben dem Studium, mit der ich meine Gefühle und Träume gerne in Bildern festhalte.



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